Vom Schläfchen bis zur Impfung: Die 12 Eintragstypen im BabyTracker
Die ersten Monate mit einem Baby sind intensiv — das ist keine Übertreibung. Irgendwo zwischen dem dritten Aufstehen in der Nacht und dem fünften Windelnwechsel am Tag verliert man schnell den Überblick. Hat sie die Vitamin-D-Tropfen schon bekommen? Wann hat er zuletzt Brei gegessen? War das letzte Schläfchen kurz genug, damit er heute Nacht gut schläft?
BabyTracker hat für genau diese Momente zwölf Eintragstypen. Jeder davon deckt einen anderen Bereich des Babyalltags ab — von der ganz alltäglichen Windel bis zur Impfung beim Kinderarzt.
In einem früheren Artikel habe ich beschrieben, warum BabyTracker überhaupt entstanden ist — weil mir genau diese App gefehlt hat. Die Funktionen, die ich mir als Elternteil gewünscht hätte, sind heute die zwölf Eintragstypen, die du hier kennenlernst.
Was steckt hinter den 12 Typen?
Die Typen gliedern sich in drei natürliche Gruppen: Alltag, Gesundheit und Erinnerungen.
Der Alltag ist das, was sich täglich — manchmal stündlich — wiederholt. Mahlzeiten 🥣 lassen sich mit Lebensmitteln, Menge und einer Bewertung erfassen, egal ob Brei, Fingerfood oder Familienessen. Flasche und Stillen 🍼 haben eigene Felder für Menge und Dauer. Windeln 🧷 klingen banal, aber wenn das Pädiatrieteam fragt wie oft, bist du froh, es zu wissen. Und Schlaf 😴 ist vielleicht der wichtigste Eintrag überhaupt — mit einem integrierten Timer, der im Hintergrund weiterläuft, während dein Baby schläft.
Die Gesundheitseinträge sind weniger häufig, dafür umso wichtiger. Temperatur 🌡️ mit Messort, Medikamente 💊 mit Dosierung und Grund, Gesundheitsdaten 📊 für Gewicht, Grösse und Kopfumfang — und Impfungen 💉 nach dem Schweizer Impfplan, mit Chargennummer und allfälligen Reaktionen.
Erinnerungen sind das, was du nicht vergessen möchtest. Meilensteine ⭐ für den ersten Laut, das erste Mal Drehen, das erste Wort. Notizen 📝 und Aufgaben ✅ für die geteilte Familienliste. Und Termine 📅 für den nächsten Kinderarztbesuch.
Wenn die Grosseltern übernehmen — ohne halbstündiges Briefing
Alle Einträge sind für die ganze Familie sichtbar, in Echtzeit. Das klingt nach einem technischen Detail, macht im Alltag aber einen grossen Unterschied.
Wenn die Grosseltern nachmittags übernehmen, müssen sie nicht erst ausführlich erklärt bekommen, wann das Baby zuletzt gegessen hat, wie lange es geschlafen hat und ob es Medikamente bekommen hat. Sie öffnen einfach die App und sehen alles auf einen Blick. Genau das Gleiche gilt für den Partner, der aus der Arbeit nach Hause kommt, oder für die Tagesmutter, die für einen Abend einspringt. Die Übergabe passiert ohne ein einziges Wort.
Beim Kinderarzt: Echte Daten statt ungefähre Antworten
"Wie viel schläft Ihr Baby tagsüber?" — eine Frage, die viele Eltern mit einem Schulterzucken beantworten. "So zwei, drei Stunden? Glaube ich."
Mit BabyTracker kannst du beim nächsten Termin einfach die Auswertung öffnen. Dort siehst du auf einen Blick, wie viel Schlaf dein Baby in den letzten 7, 14 oder 30 Tagen hatte — aufgeteilt nach Tag- und Nachtschlaf, mit dem Durchschnitt pro Tag. Ob sich das Muster verändert hat, ob ein Entwicklungssprung den Schlaf beeinflusst hat, ob die Nächte besser oder schlechter geworden sind: All das ist nachvollziehbar, weil es aufgezeichnet wurde.
Das gilt nicht nur für Schlaf. Auch Gewichtsverlauf, Medikamentengabe und Fieberphasen lassen sich so konkret zeigen, wie es aus dem Gedächtnis kaum möglich wäre.
Der Schlaf-Timer: Klein, aber praktisch
Beim Schlaf-Eintrag musst du nicht hinterher raten, wie lange das Schläfchen war. Tippe auf "Schlafen beginnt", und eine Stoppuhr läuft im Hintergrund weiter — auch wenn du die App schliesst. Wenn das Baby aufwacht, tippst du auf "Beenden", und der Eintrag ist fertig. Die Startzeit lässt sich nachträglich anpassen, falls du vergessen hast, sofort zu starten.
Tipp: Du musst nicht jeden Typ täglich nutzen. Viele Eltern tracken am Anfang alles intensiv und reduzieren nach ein paar Wochen auf das, was ihnen wirklich wichtig ist — meist Schlaf, Mahlzeiten und Meilensteine.
Die zwölf Typen sind so gestaltet, dass sie den Alltag abbilden, wie er wirklich ist: manchmal planbar, oft spontan, immer etwas anders als gedacht. Erfasse, was dir hilft — und lass den Rest weg.
BabyTracker wird laufend weiterentwickelt — auf Basis meiner eigenen Erfahrungen als Vater und der Rückmeldungen aus der Community. Wenn du einen Wunsch hast, etwas vermisst oder einfach etwas mitteilen möchtest: Über die Feedback-Funktion in der App oder direkt auf der Homepage kannst du Einfluss nehmen, was als Nächstes kommt.
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